Die häufigste Frage, die uns Tauchlehrer stellen, ist berechtigt: Hat Achtsamkeit unter Wasser überhaupt einen Platz?
Atme beim Gerätetauchen natürlich und kontinuierlich, wie du es gelernt hast; halte den Atem nicht an, lasse keine Atemzüge aus und schränke die Atmung nicht absichtlich ein. Achte auf Buddy, Tarierung, Gas und Umgebung. Verzichte beim Ab- und Aufstieg sowie bei anspruchsvollen Aufgaben auf freiwillige Übungen.
Jede Übung bleibt innerhalb deiner Ausbildung, der Verbandsstandards und deines Tauchplans. Notfallverfahren haben Vorrang. Alle dürfen eine Übung ablehnen oder einen Tauchgang beenden. Dies ist Bildung, keine Therapie, medizinische Freigabe oder Verbandsanerkennung.
Liest man diese Vorgaben noch einmal, wird etwas deutlich: Sie begrenzen Präsenz nicht. Sie definieren sie. Wer Atemgas, Tarierung, Tauchpartner und Tauchplan mit ungeteilter Aufmerksamkeit im Blick behält, übt bereits genau das. Sicherheit ist nicht die Grenze um die Praxis herum. Sicherheit ist die erste Achtsamkeitsübung. Alles Weitere baut darauf auf.
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